Artur Janda

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Der in Polen geborene Bass-Bariton Artur Janda erhielt seine Ausbildung an der Warschauer Fryderyk Chopin Musikakademie. Er absolvierte sowohl Gesang bei Dr. Anna Radziejewska als auch Klavier bei Prof. Kazimierz Gierżod.

Als Sänger ist er in den polnischen Philharmonien immer ein gern gesehener Gast und seine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble für Alte Musik namens „La Tempesta“ resultiert in regelmäßigen Konzerten und Plattenaufnahmen.

In den Jahren 2008-2017 war Artur als Solist an der Kammeroper Warschau engagiert. Hier brillierte er in Opern von G. Rossini, W. A. Mozart, G. Donizetti, B. Britten, G. F. Haendel. 2011 gab er auf der Bühne des Théâtre du Capitole in Toulouse den Sewer in Z. Krauzes „Polieukt” zum besten und im Mai des selben Jahres debütierte er im Nationaltheater Mannheim in den Partien un Poliziotto und un Passante bei der Premiere der „Superflumina“ von S. Sciarrino.

Im Jahre 2016 erarbeitete Artur für das Festival „Warsaw Autumn” die Rolle des Il Malaspina in „Luci mie traditrici” von S. Sciarrino und debütierte noch im selben Herbst in der polnischen Nationaloper als Zbigniew in Moniuszkos „Das Gespensterschloss”.

Seit 2017 arbeitet er mit der Oper in Breslau und der Oper Nova in Bromberg zusammen.

Bisweilen arbeitete er mit Dirigenten wie Bassem Akiki, Kai Baumann, Łukasz Borowicz, Jakub Burzyński, Tito Ceccherini, Tomasz Chmiel, Paul Esswood, Zbigniew Graca, Marta Kluczyńska, Paweł Kotla, Grzegorz Mielimąka, Bogdan Olędzki, Matteo Pagliari, Jerzy Salwarowski, Ruben Silva, Marcin Sompoliński, Ewa Strusińska, Tomasz Tokarczyk, Tadeusz Wicherek, Piotr Wijatkowski und Regisseuren wie Wojciech Adamczyk, Michał Borczuch, Irina Brook, Natalia Kozłowska, Jerzy Lach, Jorge Lavelli, Pia Partum, Maciej Prus, Andrea Schwalbach, Jitka Stokalska zusammen.

Abschließend sei noch sein Mitwirken am Vokalsextett der modernen Musik proMODERN (2012-2015) zu erwähnen. Dafür erhielt er zwei Fryderyk Preise im Jahre 2015, unter anderem in der Kategorie „Die beste Aufnahme in der Polnischen Musik” für das album „Were are you. Pieces from Warsaw”.

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