Amadeus

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Amadeus - Kammerorchester des polnischen Rundfunks

1968 gründete Agnieszka Duczmal in Poznań das Kammerorchester “Amadeus”, das seitdem unter ihrer Leitung steht. 1976 erhielt das Orchester – gemeinsam mit seiner Dirigentin – die “Herbert von Karajan Silbermedaille” anläßlich des Treffens internationaler Nachwuchsorchester im damaligen West-Berlin.

„Amadeus“ hat mehr als 10.000 Minuten Musik (vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik) für den polnischen Rundfunk aufgenommen. Zahlreiche Konzerte wurden nicht nur von ebendiesem übertragen, sondern auch vom NDR, WDR und SFB in Deutschland, der BBC in London und von CBC in Montreal.

Dirigiert von Agnieszka Duczmal wurden 110 Konzerte und Programme des Orchesters vom polnischen Fernsehen aufgezeichnet, ein 5-stündiges Konzert für Télévision Française 1 und ein 1-stündiges Programm (mit polnischer Musik) für NHK (Japan Broadcasting Corp.). Außerdem sind 47 Plattenaufnahmen entstanden.

Unter den künstlerischen Erfolgen ist beispielsweise die erste Aufzeichnung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach, von Józef Koffler für Kammerorchester transkribiert, als Uraufführung hervorzuheben.

Zahlreiche Komponisten haben ihre Werke Agnieszka Duczmal und ihrem Orchester gewidmet. Darunter auch Krzysztof Knittel mit dem Oratorium der St. Matthäus Passion, Krzysztof Meyer, Jerzy Maksymiuk, Henryk Mikołaj Górecki, Seweryn Krajewski und Piotr Moss. 2008 schaffte es Three Pieces in Old Style, von Henryk Mikołaj Górecki komponiert, von “Amadeus” aufgeführt und von Agnieszka Duczmal dirigiert, unter den meistgehörten UK’s classical favourites auf Platz 2.

„Amadeus” konzertierte sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada, Mexiko, Brasilien, Kuwait, Japan und Taiwan.

Das Orchester hat mit so renommierten Solisten wie Martha Argerich, Håkan Hardenberger, Steven Isserlis, Peter Jablonski, Krzysztof Jakowicz, Gary Karr, Kevin Kenner, Konstanty Andrzej Kulka, Katia i Marielle Labeque, Mischa Maisky, Adam Makowicz, Al Di Meola, Igor Oistrakh, Piotr Paleczny, Ewa Pobłocka, Ewa Podleś, Alexandre Rabinovitch, Vadim Repin, Bernard Ringeissen, Grigory Sokolov, Henryk Szeryng, Agata Szymczewska, Guy Touvron, Ingolf Wunder, Maxim Vengerov, Jan Vogler, Gheorghe Zamfir und Tabea Zimmerman zusammengearbeitet.

Unter den Konzertbühnen, auf denen das Orchester bereits Aufführungen gegeben hat, sind besonders hervorzuheben: Concertgebouw in Amsterdam; Philharmonie in Berlin, Köln, München und St. Petersburg; Gewandhaus in Leipzig; Musikvereinssaal in Wien; Pollack Hall in Montreal; Queen Elizabeth Hall in London; Scala in Mailand; Tokyo Opera City Concert Hall; Konserthuset in Stockholm; Conservatorio di Santa Cecilia in Rom; Koningin Elisabethzaal in Antwerpen; Theatre Royal de la Monnaie in Brüssel; Tschaikovsky Hall in Moskau; Konservatorium und Beethovenhalle in Bonn.

“Amadeus” nimmt regelmäßig an zahlreichen europäischen Musikfestivals teil. In seinen Konzertreihen fördert das Orchester junge polnische Künstler und beteiligt sich an interdisziplinären Projekten.

Seit 2009 ist Anna Duczmal-Mróz zweite Dirigentin des Orchesters.


 

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